Stellungnahme der FN zum Trensenzaum "Freedom"

Stellungnahme der FN

Presseerklärung zur Turnierabsage in Rumpenheim

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Wir bedanken uns für die Mails mit Worten des Trostes und der Solidarität. Es tut uns gut und wir Blicken nach Vorne.

Offenbach im Oktober 2014

Vorstand RFV OF-Rumpenheim


Auf der Suche nach perfekter harmonie

Schöne Berichte in der Offenbach Post über das Turnier in Rumpenheim

Presseartikel "Auf der Suche nach perfekter Harmonie"

Presseartikel "Hindernisse bewältigt"

PRESSEARTIKEL ÜBER DAS TURNIER IN GRAVENBRUCH

1. Bericht über Gravenbruch aus der Offenbach Post als PDF

2. Bericht über Gravenbruch aus der Offenbach Post als PDF




Siegerehrung A, herzlichen Dank an Carola für die Fotos


Rumpenheimer Wallach in Badminton!

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Pferdesteuer: Irene van Heemstra, Norbert Henn und Schulpferd Paula empfangen Landesregierung Montag beim Landessportbund

Die Hessische Landesregierung kam im Rahmen der Aktionswochen zum Thema Sport, die unter dem Motto „Wir handeln: Sicherheit und Zukunft in der hessischen Sportpolitik“ standen, am 18. März zu einer auswärtigen Kabinettsitzung beim Landessportbund Hessen in Frankfurt zusammen.

Empfangen wurde sie hier nicht nur durch den Präsidenten des LSB Hessen, Dr. Rolf Müller, sondern auch durch eine kleine spontane Delegation der hessischen Pferdesportgemeinde. Sie bestand aus Schulpferd Paula aus der Reitanlage Niederrad (Landestrainer Kalli Münz), Norbert Henn, Einsteller dort und Irene van Heemstra, KRB Offenbach.

Unter anderen Sport- und Innenminister Boris Rhein, Landwirtschaftsministerin Lucia Puttrich und Ministerpräsident Volker Bouffier wurden aufgefordert für das Land klarzustellen, dass die Pferdesteuer kein geeignetes Mittel zur Konsolidierung der der kommunalen Haushalte in den Rettungsschirmanträgen ist. Leider lehnten die Damen und Herren mit Hinweis auf die Finanzautonomie der Kommunen eine Klarstellung ab.

Ministerpräsident Volker Bouffier und Sportminister Boris Rhein wurde die Presserklärung von Dr. Rolf Müller zur Pferdesteuer überreicht, die mit kritischen Worten zur Pferdesteuer nicht gespart hat.

Irene van Heemstra im März 2013










Einweihung der neuen Geländestrecke in Gräfenhausen bei Darmstadt

Am 3. Oktober war es endlich so weit. Nachdem mehrere Wochen Baumaterial gesammelt, gesägt, gehämmert, geschraubt und gestrichen wurde, konnte die neue Geländestrecke mit zahlreichen Sprüngen bei wunderschönem Herbstwetter eingeweiht werden. Die Hindernisse wurden von den Gästen zu Pferd und zu Fuß erkundet. Im Anschluss wurde in gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen und Würstchen zusammengesessen und so manche Geschichte aus der Vielseitigkeitsreiterei erzählt.
An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank für alle Geschenke, die auf der Strecke ihren Platz gefunden haben.

Auf dem ehemaligen Acker befinden sich ca. 20 Hindernisse u.a. ein Coffin, Tisch und Bank, ein Entenhaus, ein Langholzwagen und vieles mehr. Geplant sind außersem noch ein Billard und ein Wassersprung. Die Hindernisse wurden auf E- bis A - Niveau gebaut.

Reiter, die auf der Geländestrecke reiten möchten, melden sich bitte bei Anita Fernandez ( Tel. 0176-60879505 ).
Die Nutzungsbebühr beträgt 10 €. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Außerdem bieten wir Gelände-Trainigsstunden nach telefonischer Vereinbarung für Einsteiger an.






Kinofilm-Produktion „Ostwind“

Im Sommer 2012 war der Vielseitigkeitshof der Familie Sommer Gut Waitzrodt alias Gestüt Kaltenbach Motivgeber und Schauplatz der 4,0 Mill. teuren Kino-Produktion des Jugend- und Pferdefilms „Ostwind“, der am 21. März 2013 in den Kinos anläuft.
Das Mädchen Mika entdeckt bei einem Aufenthalt auf dem Gestüt ihrer Großmutter ihre besondere Gabe mit Pferde zu kommunizieren. Sie zähmt so den unreitbar und unberechenbar gewordenen Springhengst „Ostwind“, was nicht ohne Verwicklungen von statten geht. In den Hauptrollen spielt u.a. Jürgen Vogel, Conny Froboess, Tilo Prückner, Nina Kronjäger, Detlev Buck und Marvin Linke.
Die Stunts zu Pferde lieferten Kenzie Dyslie und Judith Sommer. Für spezielle Sturzszenen wurde extra ein Pferd aus dem Disney-Park in Paris heran transportiert. Insgesamt fünf Pferde doubelten den Hauptdarsteller „Ostwind“ und wurden von einer Pferde-Maskenbildnerin aus Lüneburg auf das gleiche Outfit getrimmt. Mehrere Reiter des Hofs wirkten teils mit ihren Pferden in Nebenrollen oder als Komparsen mit. Während der Dreharbeiten bevölkerten fast 100 Filmleute den Hof! Zeitweise waren zusätzlich über hundert Komparsen im Einsatz.
Pro Tag wurde ca. eine Minute Film in unendlicher Detail-Arbeit erstellt. Die Regie des Films führt Katja von Garnier (u.a. „Bandits“), geschnitten wurde er in Hollywood und der Constantin-Filmverleih bringt das Ereignis in die Kinos, Produzent ist die Firma Samfilm GmbH aus München, die u.a. auch die mehrfach preisgekrönten Filme „Fünf Freunde 1+2“ hergestellt haben. Gefördert wurde die Filmproduktion u.a. von der hessischen und der norddeutschen Filmförderung, dem Deutschen Filmfonds, VW und der FN.
Unter folgendem Link kann man vorab in einem Trailer einen Eindruck gewinnen:

Trailer Ostwind
Hessische Rangliste Vielseitigkeit 2012

Die Jahres-Ranglisten der Vielseitigkeit erfassen alle Erfolge eines Reiters in einer Saison und spiegeln damit ausgezeichnet die Gesamtleistung wieder. Unumstrittener Spitzenreiter in Deutschland ist mit riesigem Abstand der Olympiasieger und Weltmeister Michael Jung mit über 60.000 Punkten gefolgt von Ingrid Klimke und Dirk Schrade.
Die Hessischen Vielseitigkeitsreiter sind in dieser Spitzengruppe noch nicht vertreten, können aber im Mittelfeld schöne Erfolge verzeichnen. Nach 2011 konnte Hessen in 2012 erneut den Bundeswettkampf für sich entscheiden, wobei das Team mit Robin Egen (Callas), Franziska Engel (Eine wie Keine), Josefa (Henry) und Judith Sommer (Light my Fire), ausschließlich aus Mitgliedern des Reit- Vereins Gut Waitzrodt bestand. In der über hundertjährigen Geschichte dieses Wettbewerbs gelang einer Hessischen Mannschaft bisher erst dreimal ein Sieg. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Schwaiganger erreichten die Hessen mit den IGV-Mitgliedern Jörg Kurbel, Julia Schwanbeck, Josefa und Judith Sommer einen achtbaren fünften Platz!
In der hessischen Rangliste platziert sich mit großem Abstand Josefa Sommer (RV Gut Waitzrodt und IGV)mit ihren in der Familie selbst gezüchteten Pferden „Henry“ und „Hamilton“ an erster Stelle und konnte ihren Punktestand im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich erhöhen. Über 2.500 Punkte wurden in Hessen bisher selten erreicht. Ihre größten Erfolge waren der Sieg im CCI* Everswinkel, im CIC** Sahrendorf und der zweite Platz hinter Ingrid Klimke im stark besetzten CIC** Velen. In Schenefeld, in ihrer ersten Dreisterne-Prüfung, hat sie diese an 24. Stelle beendet. In der deutschen Rangliste liegt sie immerhin an 31., in der Weltrangliste an 156. Stelle.
An zweiter Stelle folgt die zweite Vorsitzende der IGV Judith Sommer (RV Gut Waitzrodt), die, nach dem „Pipers Promise“ sich nun im Ruhestand befindet, ihre internationalen Erfolge vor allem auf „Light my Fire“ erreitet, unter anderem die Silber-Medaille in der Einzelwertung des Bundeswettkampfes ! Das Paar errang gute Platzierungen in weiteren Ein- und Zweisterneprüfungen.
Franziska Engel (RV Gut Waitzrodt) hat mit „Eine wie Keine“ und „Charmeur“ zahlreiche nationale und internationale Platzierungen geerntet. Ihr größter Erfolg, auch bei Buschreiter.de ausgiebig gewürdigt, war der Null-Fehler-Ritt in ihrer ersten Dreisterne-Prüfung auf Charmeur im belgischen Waregem.
Maria Hayessen (RV Gut Waitzrodt) an vierter Stelle gehört zu den routiniertesten Vielseitigkeitsreitern des Landes. Nach einer Babypause hat sie 2012 wieder erfolgreich mit dem selbst ausgebildeten „Columbo“ „angegriffen“ und konnte sich unter anderem im stark besetzten CIC** Langenhagen von 77 Startern an 8. Stelle platzieren!
An Platz 5 folgt der hessische „Altmeister“ Jörg Kurbel aus Rüsselsheim mit zahlreichen Erfolgen in Zweisterneprüfungen im In- und Ausland. Ihm folgt Liza Balduff aus Nieder-Waroldern, die den CIC* in Holzerode gewann. Der Steinmetz Bernd Backhaus (Nieder-Weimar) ist ein Urgestein der hiesigen Vielseitigkeits-Szene, dazu ein begehrter Pacours-Designer und rangiert auf Platz sieben. Auch Julia Schwanbeck (RV Fischborn) stellt eine feste und erfolgreiche Größe im überregionalen Vielseitigkeitssport dar. An neunter Stelle, ein echter Lichtblick, mischt der amtierende Hessische Junioren-Meister Jerome Robine (Groß Gerau) unter den etablierten Namen kräftig mit. Auf Rang zehn findet sich die amtierende Senioren-Hessenmeisterin Anna-Robin Egen (RV Gut Waitzrodt) wieder!


Hamilton unter Josefa Sommer bei der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft in Schwaiganger. (Foto: Thomas Stolz) Franziska Engel, Josefa Sommer, Judith Sommer und Anna-Robin Egen (v.l.n.r) gewannen für Hessen den Bundeswettkampf 2012. Foto: mit freundlicher Genehmigung von ts-foto


GEländetaining der Reiterstaffel

Polizei auf dem Tempelplatz!

EIn pferd aus hessen bei der olympia vs in london!

Da freuen wir uns sehr, die Zucht von Gita Zühlsdorf, Rumpenheim, hat ein Olympiateilnehmer hervor gebracht. Herzlichen Glückwunsch auch von Seiten der IGV!

Zu diesem erfreulichem Thema gibt es gleich mehrere Presseartikel!

Link: Shamwari-Bericht auf Buschreiter.de
Vorbericht

Rumpenheim fiebert mit

Olympia Spezial
www.rauphoto.de
Herzlichen glückwunsch josefa!

IGV Hessen Mitglied Josefa Sommer ist siegreich in Sahrendorf!
Link zu buschreiter.de
Play Fair!

Fairness-Projekt in Obernburg bei der Vielseitigkeit
Link zum Artikel
Bundeswettkampf: Die Hessen kommen gewaltig!

WOW! An dieser Stelle auch von uns einen allerherzlichsten Glückwunsch!
Buschreiter.de Artikel
Pferdesteuer – worauf kommt es an!



Immer wieder werden wir mit dem Thema Pferdesteuer umgetrieben. Hier eine paar Anmerkungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Pferdesteuer kann von den Kommunen nach § 7 des hessischen Gesetzes über die Kommunalabgaben als örtliche Steuer wie Hundes- Zweitwohnungssteuer erhoben werden. Sie ist da nicht genannt. Der hessische Städte- und Gemeindebund mit Sitz in Mühlheim hat auf Anfrage einer Kommune eine Ausarbeitung und Mustersatzung herausgeben. Dies führt dazu, dass in verschiedenen Kommunen die Pferdesteuer zum Thema wird, wenn in der Diskussion um Haushaltsdefizite ein Schlaumeier, diesen Vorschlag zu Erhöhung der Steuereinnahmen macht.

Jüngst geschah dies in Obertshausen in der ersten Lesung zum Haushalt 2012 der Stadt. Hier müssen wir Reiterinnen uns schnell in die politische Diskussion einschalten. Das kann durch Briefe, Mails, Leserbriefe an die örtlichen Zeitungen und Gespräche um Umfeld geschehen. Macht dies einfach kurz, sachlich und knackig und durchaus in persönlicher Betroffenheit. Mail Bürgermeister bernd.roth@obertshausen.de. Die Mehrheit im Stadtparlament kann spüren, das hier Gegenwind kommt. Vor Ort sind die Vereine und der KRBO am Start.

Von unserem Verband gibt es eine gute etwas sachliche Argumentationshilfe, aus der Ihr Honig saugen könnt, dazu Zahlen und Fakten zum Unterfüttern von der FN. Gleichzeitig sollte sollten wir bei den Sportkreisen und dem Landesportbund Solidarität einfordern – der KRBO setzt sich da gleich dran!!!! Hier nochmal ein paar gute Argumente im Telegrammstil:




Bitte in entsprechene Email an bernd.roth@obertshausen.de einkopieren:

Für keine Sportart werden die Sportstätten und Sportgeräte direkt besteuert. In vielen Fällen werden sie von Kommunen zur Verfügung gestellt oder bezuschusst. In der Reiterei werden Sportstätten, Sportgeräte und Training und Sportveranstaltungen (fast) ausschließlich privat über den Pensionspreis und Mitgliedsbeiträge unserer Vereine privat finanziert. Jetzt sollen unsere „Sportgeräte“ d.h. unsere Sportpartner mit einer hohen Steuer jährlich belastet werden. Dies ist eine böse Ungleichbehandlung. Ist dann Verfassungsgemäß? Wir sind keine Herrenreiterinnen, sondern Normalverdiener, die häufig sich ihren Sport von anderen Dingen absparen.

Deutschland ist die erfolgreichste Pferdesportnation der Welt mit nur friedlichen Fans. In den Medaillenspiegeln machen sich die Goldmedaillen der Reiterinnen sehr gut. Deutsche Pferde sind Exportschlager sogar in der Vielseitigkeit. Gut 300.000 Arbeitsplätze hängen am Pferdesport und die ländliche Entwicklung. Ohne Basis keine Spitze! Die Pferdesteuer macht die gewachsenen Strukturen kaputt.

Reiten ist gesellschaftliche Jugendarbeit. In den Ställen werden viele Kinder und Jugendliche von der Straße gehalten und sind unter diskreten Augen von Verantwortlichen ohne sich gegängelt zu fühlen. Ich fand das als Mutter von Teenagertöchtern sehr beruhigend.

Eins können wir mit Sicherheit prophezeien: Die Einnahmen aus der Pferdesteuer werden für die Kommunen gleich null ausfallen. Die Reiterinnen sind sehr mobil. Sie stellen ihre Pferde ganz schnell um. Bayern ist auch nicht weit. In Bayern hat der Verwaltungsgerichtshof schon vor mehr als 20 Jahren die Rechtmäßigkeit einer solchen Steuer verneint. Zurück bleiben Pferdebetriebe, Vereine, Reitsportgeschäfte und Landwirte, die ihrer Existenzgrundlage beraubt sind.

Irene van Heemstra 28. Februar 2011


Argumente gegen die Pferdesteuer

Presseinformation Landessportbund Hessen

Zahlen & Fakten

Pferdesteuer? - Bericht aus der Offenbach Post

Pferdesteuer Rödermark - Bericht aus der Offenbach Post

NEWS AUS OFFENBACH RUMPENHEIM

Geländeplatz am Tempel: Rückblick 2011 und Ausblick 2012

Zuerst die gute Nachricht für alle Buschreiterinnen: der Geländeplatz in Offenbach-Rumpenheim steht auch im Jahr 2012 für Geländetrainings und das zum 18./19.August 2012 geplante Geländeturnier zur Verfügung. Das Grundstück wurde 2009 verkauft und der Pachtvertrag vom neuen Eigentümer zum Ende 2011 gekündigt. Mit Unterstützung vor allen Dingen der Stadt Offenbach konnte kürzlich eine Verlängerung für 2012 erreicht werden. Eine Mail auf die gute Nachricht von Susanne Rossbach RFC Egelsbach:“ Das ist super, das freut mich unheimlich! Der Tempel ist der schönste Platz den ich kenne!“

Zahlreiche Lehrgänge mit über 200 Paaren wurden über das Jahr 2011 durchgeführt meist gemeinsam vom RFV Offenbach-Rumpenheim, dem KRB Offenbach und der IGV-Hessen. Viele neue Reiterinnen wurden hierdurch für den Buschsport gewonnen. Manches Dressurpferd kommt in den Genuss flotten Geländereitens.

Am 13./14 August 2011fand das traditionelle Geländeturnier mit den Finalprüfungen der Kreismeisterschaften Vielseitigkeit des KRB Offenbach statt. Angeboten wurden Prüfungen vom Geländereiterwettbewerb bis zur Klasse A, für Einsteiger bis zu Michaela Messerschmidt, die mit ihrer jungen Cleverness, selbstgezogen und eher Dressurpferd, in der Geländepferdeprüfung an den Start ging. Rund 350 reservierte Startplätze aus Hessen, Unterfranken, Rheinland-Pfalz, Nordbaden und dem Rheinland kamen zusammen. Damit gehört es zu den größten VS-Turnieren in Hessen. Für die Reiterinnen und Reiter der LK 6, das Gros der Buschreiterinnen, standen 5 Prüfungen offen. Das Alter der Teilnehmer ging von vier in der Führzügelklasse bis über sechzig. Zielgruppe sind für die Veranstalterin die "älteren" ReiterInnen ab 30, für die als gesonderte Prüfung GLRWB und dem Hunter 80 Gelände angeboten wurden. Der E-Stilgeländeritt wurde dank des hohen Nennungsergebnisses natürlich nach Alter geteilt.

Das Team Rolf Schmidt und in der Assistenz Norma Brehm, Turnierwartin des RFV OF-Rumpenheim, hatte sehr schöne Strecken zuschauer- und richterfreundlich konzipiert. Hierdurch ballten sich allerdings in einem Viertel des Platzes recht viele, vor allen Dingen neue, guckige Hindernisse mit zwei Bürsten und dem Irischen Wall. Dies verunsicherte in der Hunter-Prüfung und im E-Stilgeländeritt eine Reihe von Paaren, so dass die Ausfälle trotz guter Vorbereitung gerade in dieser Teilnehmergruppe leider überraschend hoch waren.

In der Führzügelklasse hatte Herr Daum 15 Teilnehmer in drei Abteilungen zu richten. Der bewährte Kurs über Trabstangen, Coffin, Wall, Baustamm und Wasser stellte keine unüberwindlichen Schwierigkeiten. Mit dabei war Amin Dhina als jüngstes Mitglied im gastgebenden Verein, auf Fury, dem ältesten Pony. Daneben gab es als Neuerung einen kleinen Geländereiterwettbewerb über eine ähnliche Strecke mit nur einem etwas höheren Baustamm als krönendem Abschluss, gedacht für junge Reiterinnen ohne Pony und „Ältere“ die einfach mal die Geländeatmosphäre auf dem großen Platz schnuppern wollen und sich noch nicht fit für den „großen“ GLRWB fühlten.

Eine besondere Freude für die Veranstalter war das gute Nennungsergebnis zur Geländepferdeprüfung Klasse A mit jungen Pferden aus Hessen und mit wenigen Ausfällen.

Fleißig ritten neben der Organisationsarbeit fünf Vorstandsmitglieder des gastgebenden Vereins vom GLRWB bis zur zum A-Stilgeländeritt für LK 4 und höher.
Einige Ergebnisse:

Führzügelcross: Josephine Müller, Saskia Bernhausen, Sina Oster als
Siegerinnen der Abteilungen
GLRWB klein: Lorenz Hieronymi,
GLRWB groß: Luzie Sticher „Jugend“ und Eva Frank „Ü 30“ hier Platz 3
Robert Brühl- Breuning auf Kaspar, mit 23 das älteste aktive Buschpferd in Hessen
Hunter: Claudia Petereit
Stil-E: Hannah Gerlinger und Ramona Reichl Siegerinnen der Abteilungen
Stil-A LK 6 und 5: Johanna Trotha und Silke Seitel
Stil-A LK 4: Jörg Kurbel Sieger, Norma Brehm (Kreismeisterin A-Tour) Platz 2
Geländepferdeprüfung Klasse A: Ralf Binder mit Fidibus
Mannschaft: RV Gravenbruch mit Albrecht Schmidt, Marlene Keller, Bianca Schulz und Phillipa Schröter (Kreismeisterin)

Den krönenden Abschluss bildete am Abend die Siegerehrung für die Mannschaftwertung mit flotter Buschehrenrunde. Hierzu waren OB und Sportdezernent der Stadt Offenbach, Horst Schneider, und der Vorsitzende des Sportkreises Offenbach, Peter Dinkel, selbst Reiter, anwesend und übergaben ihre Ehrenpreise an den Sieger der Geländepferdeprüfung Bernd Binder mit Fidibus aus Darmstadt-Ahrheiligen und an die Mannschaft des RV Gravenbruch. Horst Schneider war bereits mit einigen Stadtverordneten aus Rumpenheim beim Lehrgang mit Michaela Messerschmidt Ende Juli auf dem Tempel zu Besuch. Beim Turnier zeigte er sich in einem kurzen Grußwort beeindruckt von der Vielseitigkeit und brachte das Interesse der Sportstadt Offenbach am Reiterdorf Rumpenheim als Teil des Stadtentwicklungskonzeptes zum Ausdruck. Seine Unterstützung hat dazu beigetragen, dass der Platz für 2012 erhalten bleibt.

Für 2012 ist die bewährte Ausschreibung geplant mit hoffentlich einem tollen Nennungsergebnis und vielen schönen Ritten. Damit das möglich wird, gibt es einen kontinuierlichen Terminplan für Geländetrainings mit unseren bewährten Trainerinnen Peer Ahnert, Michaela Messerschmidt, Norma Brehm und Tanja Prüll. Der Frühjahrslehrgang mit Peer Ahnert Anfang März läuft wegen der großen Nachfrage schon über vier Tage. Die bewährte Zusammenarbeit zwischen RFV Offenbach-Rumpenheim, KRB Offenbach und IGV wird fortgesetzt. Jeder kann teilnehmen und wird gefördert von Neueinsteigern bis zur unseren Spitzenreiterinnen. Breitenarbeit ist die Aufgabe: Denn aus der Breite kommt die Spitze (Treffer auch des Tempelplatzes: Kai-Steffen Meier und seine Krascada M) und die Breite trägt unseren Sport.


Irene van Heemstra Fotos Thomas Sittner


OB Horst Schneider unterstreicht die Bedeutung des Reiterdorfs Rumpenheim für die Sportstadt Offenbach


Kirubel Tesfaye aus dem Vorstandsteam des RFV OF-Rumpenheim auf dem Star Regent XX-Enkel Sevarion und


Norma Brehm mit ihren Riccardo


Amin Dhina auf Fury mit Tanja Florschütz


Hessens Team siegreich beim Bundeswettkampf

Allerherzlichste Glückwünsche an das Team aus Hessen: Josefa Sommer, Liza Balduff, Julia Schwanbeck und Jörg Kurbel.
- Link zu Buschreiter.de
Vorbericht tempelturnier

Training bei Michaela Messerschmidt, Artikel aus der OF Post

Artikel "Vor allerlei Prüfungen"

Zeitungsbericht zum Tempelplatz in Rumpenheim

Kein Platz mehr für Buschreiter
- Ländliche EM: Bronze für Deutschland, Hessin Judith Sommer mit dabei - Link zu buschreiter.de Super Erfolg auch von Josefa - Link zu buschreiter.de Super Erfolg von Michaela - Link zu buschreiter.de

16.–18. September CIC* mit CDV Cup Finale, Deutsche Meisterschaften Ponys und U15 in Birstein


Gut drei Monate vor dem diesjährigen Jahresreitturnier des SV Hochland Fischborn, laufen die Planungen auf Hochtouren.
Zunächst muss auf dem gut 20 ha großem Turniergelände auf einigen Flächen noch Heu geerntet werden, bevor die eigentlichen Hindernisbauten beginnen können. Nach einem Ortstermin im März mit Coursedesigner Christian Zehe, TD Wilfried Thiebes, Bundestrainer Rüdiger Schwarz und dem Veranstalter Stefan Schwanbeck, wurden die Kurse der vier Geländeprüfungen besprochen. Eingebettet in die leicht hügelige Landschaft des mittelhessischen Vogelsbergs, wird die abwechslungsreiche Geländestrecke das Herzstück des Turniers sein. Insgesamt werden in Fischborn in diesem Jahr vier Prüfungen ausgerichtet. Eine Internationale CIC* die auch das Deutsche Finale des Clubs Deutscher Vielseitigkeitsreiter ist, die Deutschen Meisterschaften der Ponys, die erstmals ausgerichtete Kadersichtungsprüfung U15 sowie eine offene VA.

Als Rahmenprogramm des in der Region beliebten Turniers wird es am Samstag Abend ab 21 Uhr einen Tanzwettbewerb der Reitvereine nach dem Motto „Wild wild Hessen“ geben und Party-Livemusik mit der Band „Die Nixnutze“.

Alle Infos über Zeitpläne, Anfahrt, Rahmenprogramm werden wie immer aktuell auf der Webseite

www.reitturnier-birstein.de
zu finden sein.

kleiner Vorgeschmack: CIC Strecke ohne Hindernisse


Presseartikel zum Wiesbadener Pfingsturnier

Weltmeister im Schlosspark

Zeitungsartikel in der Offenbach Post über den Lehrgang bei Peer Ahnert

Tipps vom Profi für die Reitsaison

Zeitungsartikel über Kirubel Tesfaye & Vorbericht zum Tempelturnier (Offenbach Post)

Ein Unikat im Sattel

Zeitungsartikel der Offenbach Post zum Tempelturnier 2010:

Perfekter lauf von Freddy the Freak

Zeitungsartikel in der Offenbach Post:

Mühlheimer Turnier mit Vierkampf

IGV HESSEN IN DER FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG!

Ein Bericht über Michaela Messerschmidt "Der Zufall springt mit Höhenflug im Hobby"

FAZ Bericht

Intwerview mit Michaela Messerschmidt, 9.03.2010 für
www.hobbymap.de
Frau Messerschmidt, erzählen Sie uns ein wenig über das Vielseitigkeitsreiten. Worum geht es dabei und was macht für Sie den Reiz und die Faszination dieses Pferdesports aus?

Wie der Name schon sagt, geht es dabei um die vielseitige Ausbildung von Reiter und Pferd. Man trainiert sehr abwechselungsreich alle drei Sparten: Dressur, Springen, Geländereiten. Ich finde es faszinierend, gerade auf höherem Niveau, was das Vielseitigkeitspferd für unterschiedliche Leistungen bringen kann. Es geht im Idealfall eine ruhige, harmonische Dressur, galoppiert dynamisch, kraftvoll durch den Geländekurs und springt dann noch konzentriert, vorsichtig über einen Parcours! Das sind so unterschiedliche Anforderungen in max. drei Tagen: Das ist für mich der Reiz am Vielseitigkeitsreiten!

Welche körperlichen und mentalen Anforderungen stellt das Vielseitigkeitsreiten – zum einen an den Reiter, zum anderen an das Pferd?

Der Reiter muss körperlich fit und mental voll konzentriert sein. Allerdings sollte das nicht nur im Vielseitigkeitsreiten so sein... Ist der Reiter verkrampft/verspannt, kann auch das Pferd nicht losgelassen gehen. Ist der Reiter vor dem Geländeritt nicht positiv motiviert, wird auch das Pferd nicht mit Freude in den Kurs gehen. Genauso kann auch das Lebewesen Pferd einmal einen schlechten Tag haben. Es ist ganz wichtig, das der Reiter immer sensibel in sein Pferd hineinhorcht.

Der Vielseitigkeitsreiter sollte sich im gestreckten Dressursitz ebenso wohlfühlen, wie im leichten Sitz mit kurzen Bügeln. Eine wichtige Rolle spielt auch die Kondition beim Pferd und beim Reiter.
Geländeritte gehen je nach Klasse über mehrere Kilometer in flachem oder auch hügeligem Gelände mit einer Anzahl an verschiedenen Naturhindernissen. Das fordert Kraft und Kondition.


Wenn man als junger Mensch bereits Grundkenntnisse im Reiten hat und nun mit dem Vielseitigkeitsreiten beginnen möchte, was kommt da auf einen zu, wie wird man an diese Art des Pferdesports herangeführt?

Dies geschieht häufig durch Freunde oder Vereinskollegen, die schon einmal Erfahrungen in der Vielseitigkeit gemacht haben. Einige Reiter fasziniert das Zuschauen und sie sagen sich: Das würde ich auch gerne ausprobieren. Die IGV (Interessengemeinschaft Vielseitigkeitsreiten in Hessen) bietet beispielsweise Schnupperkurse an, die genau diese jungen Menschen ansprechen sollen. Über kleine Baumstämme, Bergauf- und Bergabreiten etc. werden Pferd und Reiter ganz langsam an das Geländereiten herangeführt. Auch das Galoppieren in einem höheren Tempo muss erst einmal geübt werden. Wichtig ist, dass erst einmal Spaß und Freude bei Reiter und Pferd erzeugt werden. Das Durchreiten von Wasserpfützen oder größeren Wasserstellen wird geübt. Hierbei ist es wichtig, dass man geduldig und ruhig an diese Übung herangeht. Am besten mit einem erfahrenen Pferd vorne weg. Der junge Reiter und das unerfahrene Pferd müssen lernen, dass das Wasser nicht `gefährlich` ist, sondern, dass es Spaß macht, hindurch zu galoppieren.
Wenn Pferd und Reiter die Lust am Geländereiten entdeckt haben, ist es wichtig, auf vielen, verschiedenen Geländestrecken Erfahrungen zu sammeln und ein gegenseitiges Vertrauen zu entwickeln.
Ein Fehler ist es, wenn Reiter meinen, es funktioniert in den einzelnen Sparten Dressur und Springen nicht so gut und probieren es dann mit der Vielseitigkeit. Die Grundlagen in Dressur und Springen sollten stimmen, bevor man über Geländesprünge reitet.


Wie läuft das Training bei fortgeschrittenen Vielseitigkeitsreitern ab und was gehört da alles dazu?

Die dressurmäßige Arbeit und die Rittigkeit spielen immer eine wichtige Rolle. Man übt die verschiedenen Lektionen und Anforderungen, die in den höheren Klassen in der Dressur gefordert sind.
Regelmäßiges Konditionstraining ist mindestens 1x pro Woche auf dem Plan. Dies wird kontinuierlich gesteigert, um eine gute Kondition zu erreichen.Ich mache Galopptraining bei uns auf der Außenanlage, gehe im Schritt klettern an einem kleinen Hügel in der Nähe. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man am Berg galoppieren. Das ist sehr effektiv, aber leider nicht jedem gegeben.
Auch Gymnastik- und Parcoursspringen findet 1- bis 2x pro Woche statt. Geländehindernisse werden in unregelmäßigen Abständen gesprungen.
Mein Pferd kommt jeden Tag mindestens 2x heraus. Morgens geht er 1 Stunde Schritt (Führmaschine, Laufband oder Ausreiten) und mittags wird gearbeitet. Koppelgang ist auch sehr wichtig. Je nach Wetter geht er mehrere Stunden auf die Wiese.


Was sollte man generell im Umgang mit Pferden beachten und welche Tipps und Hinweise haben Sie hinsichtlich des harmonischen Miteinanders von Pferd und Reiter?

Für mich ist es ganz wichtig, dass das Pferd als Partner angesehen und respektiert wird. Es ist kein `Sportgerät`, das man aus der Box ziehen kann und es funktioniert.
Bei „Benson“ und mir ist über die Jahre ein enormes, gegenseitiges Vertrauen entstanden. Wir sind ein Team geworden und ich glaube, darauf basiert unser Erfolg.
Ich höre in ihn hinein und merke, wenn etwas nicht stimmt. Genauso gleicht er auch kleine Fehler von mir aus. Wir ziehen gemeinsam am gleichen Strang. Er weiß, dass ich ihn nie gegen einen Sprung reiten würde, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass er das auch springen kann.
Das ist auch ein wichtiger Aspekt im Vielseitigkeitssport: Überschätze nie dich oder dein Pferd.
Handele immer zum Wohle des Pferdes. Gerade im Gelände liegt die Verantwortung beim Reiter. Wenn man merkt, heute ist nicht unser Tag. Ich finde keinen Rhythmus oder mein Pferd ist schlapp.
Lieber einmal den Ritt vorm Ziel beenden, als zuviel zu riskieren.


Wie sehen Sie die Zukunft des Vielseitigkeitsreitens, gibt es hier Trends und Entwicklungen die sich abzeichnen? Welche Wünsche hätten Sie diesbezüglich persönlich?

Der Vielseitigkeitssport hat sich sehr verändert in den letzten Jahren. Es wird viel mehr Wert auf die Dressur und das Springen gelegt. Die Geländekurse sind technischer und kürzer. Die Rennbahn ist gänzlich weggefallen. Man braucht nicht mehr die hoch im Blutanteil stehenden Galoppiermaschinen.
Die drei Sparten (Dressur, Springen, Gelände) sind gleich wichtig geworden. Und ich glaube, das der Trend immer weiter Richtung Dressur geht. Wenn man da nicht von Anfang an sehr gute Punkte sammelt, ist es schwierig am Ende noch in den vorderen Platzierungsrängen zu sein.
Bei den Geländekursen steht ganz oben, den Aufbau so zu gestalten, dass die Unfallgefahr minimiert ist und Stürze möglichst vermieden werden.
Der Springparcours am dritten Tag ist auch anspruchsvoller geworden. Es ist nicht nur eine Formüberprüfung, sondern Konzentration und Reaktion werden noch einmal abgefragt.
Ich persönlich finde diese Entwicklung gut und glaube auch, dass es in die richtige Richtung geht.
Man kann durch den Wegfall der Rennbahn z.B. mehr Prüfungen in einer Saison reiten, da die Anforderung an das Pferd nicht mehr so extrem ist.

Aber egal, wie es kommt, man muss eh immer mit dem Trend gehen: Mir ist wichtig, dass ich den Spaß an der Vielseitigkeit behalte und wünsche mir, dass mein „Benson“ noch lange fit bleibt.

Ich hoffe, dass viele junge Reiter einfach einmal die Vielseitigkeit testen und Freude daran finden!
Das Gefühl, wenn man ohne Fehler aus dem Gelände ins Ziel kommt, ist unbeschreiblich. Das muss jeder für sich selbst einmal erfahren. Wenn dann auch noch Dressur und Springen gut geklappt hat und man am Ende eine Schleife mit nach Hause nehmen darf, macht mein Herz (heute noch)einen
Freudenhüpfer!